Thailand Reiseführer -> Chiang Mai & Nordthailand
 
 

Der Norden Thailands(auch Lanna genannt) ist eine Region, sowohl für ihre lieblichen Täler und Hügellandschaften als auch für ihr reiches kulturelles Erbe bekannt ist. Bis in das frühe zwanzigste Jahrhundert hinein war Lanna vom Rest Thailands isoliert und konnte eine weitgehend eigenständige Kultur und Geschicht entwickeln. Der Norden hatte eigene Könige und Adelsfamilien und auch eine eigene Sprache. Geographisch ist Lanna durch Gebirgszüge und den Mekong-Fluß von Laos und Birma und durch weitläufige Regenwälder von den Zentralen Ebenen von Thailand getrennt. Das Klima ist tropisch, aber gemäßigter als im übrigen Thailand.
 
Teakwood Temple
Tempelgebäude in Wat Chiang Mun, Chiang Mai
Außer durch seine landschaftlichen Reize bezaubert der Norden Thailands seine Besucher vor allem durch die vielen wunderschönen alten Teakholztempel und andere antike Baudenkmäler, die sich architektonisch merklich von denen der südlicheren Regionen Thailands unterscheiden. Es gibt auch eine eigene Lanna-Küche mit speziellen Gerichten und der im Norden gesprochene Lanna-Dialekt unterscheidet sich merklich von dem anderswo gesprochenen Thai. Nordthailand wird von vielen Besuchern nicht als ein Landesteil Thailands, sondern als ein vollkommen anderes Land empfunden.

Der Norden Thailands ist auch wegen seiner kulturellen und ethnischen Vielfalt bekannt. Die berühmten Bergstämme leben hier, die ursprünglich aus China und Tibet stammen und erst während der letzten beiden Jahrhunderte in den Norden Thailands eingewandert sind. Die sechs wichtigsten Stämme sind: die Karen (auch Karieng genannt), die Hmong (oder Meo), die Akha, die Yao (auch Mein genannt), die Lahu, und die Lisu. Der Stamm der Karen ist bei weitem der größte mit ungefähr 300.000 Angehörigen in Thailand (eine weit größere Zahl Karen lebt in Birma). Jeder Stamm hat seine eigene Kultur und seine eigene Sprache und zum Beispiel auch eine traditionelle Tracht (besonders die kunstvollen Kopfbedeckungen der Frauen sind sehr bekannt). Obwohl die Stämme voneinander sehr verschieden sind, leben sie in bemerkenswerter Eintracht miteinander.

Die Bergstämme betrieben früher Ackerbau mittels Brandrodung; d.h. sie brannten in einem bestimmten Gebiet den Wald ab, bewirtschafteten den Boden einige Jahre lang (in frühren Zeiten wurde oft Mohnanbau zur Opiumgewinnung betrieben, doch die Regierung hat dies inzwischen weitestgehend unterbunden; stattdessen werden jetzt sozial akzeptablere Feldfrüchte wie Rosenkohl, Salat, oder Schnittblumen gezüchtet), und zogen weiter, wenn die Erde nicht mehr fruchtbar war. Inzwischen verliefen aber mehrere Programme erfolgreich, die die Seßhaftigkeit der Bergstämme zum Ziel hatten und sie haben sich  nun friedlich in kleinen stammeseigenen Dörfern in den Bergen nördlich von Chiang Mai niedergelassen.

Das beiden beliebtesten Reiseziele im Norden sind Chiang Mai und Chiang Rai.


Inhalte - Gehen Sie zu:


Reisetips


Sehenswürdigkeiten & Ausflüge


Unsere Thailand-Reiseführer

INM Volltextsuche!

Geben Sie Ihren Suchbegriff ein und klicken Sie auf "Start"

Weitere Thailandinfos


 


 

Designed, Created, and Administered by INM InterNet Marketing Agency. Copyright Photos, Text, and Design 1997 - 2007. All Rights Reserved. Bitte lesen Sie unsere  Copyright Notice  und unsere Rechtlichen Hinweise ! Webmaster
Zuletzt geändert 10.02.2007