Bali
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Auch
zu dieser Tour bricht man am besten vom Osten Balis auf. Sie sollten, wenn
möglich, früh aufstehen und die Straße nach Amlapura und
von dort aus nach Amed Beach einschlagen. Auf dem Weg können
Sie einen Stop beim Taman Ujung Wasserpalast einlegen. Von den Gebäuden
ist zwar nicht mehr viel übrig, aber es ist ein sehr stiller und friedlicher
Ort mit schattigen Bäumen, Wasserbüffeln, die ruhig im Gras weiden
und vielen Enten und Gänsen, die in den Teichen herumplanschen.
Amed Beach ist ein schwarzer Sandstrand mit klarem Wasser im Schatten des Gunung Agung. Sie können hier zum Beispiel sehr gut schnorcheln. Am Strand können Sie auf kleine buntbemalte Auslegerboote sehen; mit dieser Art Boote fahren die Fischer hier aufs Meer hinaus. Die Landschaft im Osten und Norden ist unterschiedlich von der im übrigen Bali; alles ist sehr felsig und und trocken und der Himmel ist meistens tiefblau. An der Ostküste wird kein Reis angebaut, sondern es gibt große Obstplantagen, deren Besitzer relativ wohlhabend sind; Sie werden hier solide Wohnhäuser aus Stein sehen, statt der einfachen Hütten in anderen Teilen Balis und viele Satellitenschüsseln auf den Dächern. Wenn Sie nun immer der Straße nach Singaraja folgen, kommen Sie nach ca. 2 Stunden nach Kubutambahan in der Nähe von Singaraja. Hier stehen zwei der bemerkenswertesten Tempel der Nordküste, Pura Beji in Sangsit und Pura Maduwe Karang in Kubutambahan. Beide Tempel sind der Reisgöttin Dewi Sri gewidmet. Sowohl Pura Beji als auch Pura Maduwe Karang sind vor allem wegen der ganz besonders schönen und einfallsreichen Steinmetzarbeiten an den Toren und den Mauern der Schreine bekannt (und außerdem sind sie bemerkenswert, weil die sonst scharenweise auftretenden Tempelführer hier fehlen). Die Steinschnitzereien in Pura Maduwe Karang enthalten auch moderne, künstlerisch verfremdete Elemente, zum Beispiel ein Relief mit einem Holländer auf einen Fahrrad, dessen Räder als riesige Blüten gestaltet worden sind. Wenn Sie bereits andere Tempel in Bali besucht haben, wird Ihnen auffallen, daß hier die typischen Merus (die hölzernen Pagoden mit den mehrstufigen Dächern aus Palmblättern) fehlen. Relief in Pura Maduwe Karang Von
hier aus fahren sie am besten durch Singaraja nach Lovina Beach
weiter, wo Sie ein spätes Mittagessen zu sich nehmen können und
dann langsam den Rückweg zur Ostküste einschlagen. Zwischendurch
können Sie auch noch einen kleinen Abstecher zu den Gitgit Waterfalls
machen, einem großen Wasserfall, der in einem Tal mit Nelkenbäumen
liegt.
Pura Beji in Nordbali |
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Zuletzt
geändert 10.01.2005