Chiang Mai Reiseführer -> Sehenswürdigkeiten -> Ausflug nach Lamphun
Lamphun ist eine  Stadt ca. 25 Kilometer südlich von Chiang Mai. Der alte Name der Stadt war Haripunchai und sie war die Hauptstadt des Mon-Königreiches mit dem gleichen Namen (Die Mon waren, zusammen mit den Khmer, die vorherrschende Zivilisation bevor die Thai selbst in das Gebiet einwanderten, das heute als Thailand bekannt ist. (Siehe auch  Kurzer Überblick zur Geschichte und Geographie Thailands)

Lamphun ist eine kleine, stille Stadt, die heutzutage vor allem für ihre schönen Tempel bekannt ist; die wichtigsten zwei sind Wat Phra That Haripunchai and Wat Chamathevi.Lamphun liegt am Ufer des Kwang-Flusses (ein Nebenfluß des Ping in Chiang Mai), und ist immer noch von einem altertümlichen Wassergraben umgeben. Sie können Lamphun von Chiang Mai aus innerhalb einer halben Stunde mit dem Auto erreichen (es gibt auch Linienbusse, die mehrere Male pro Stunde fahren).

Wat Phra That Haripunchai  liegt zwischender Hauptstraße von Lamphun und dem Kwang Fluß. Das Klosterwurde im Jahre 1044 vor Christus über den Ruinen eines noch älterenMon Palastes errichtet. Der Wat ist sehr umfangreich und enthält eine große Zahl von interessanten Gebäuden. Sie sollten für die Besichtigung mindestens eine Stunde einplanen.

Gong
Der Turm mit dem berühmten Bronzegong

Das interessanteste Gebäude in Wat Phra That Haripunchai ist sicherlich der 51 m hohe, glockenförmige goldglänzende Chedi, der mitten im Tempelhof steht. Die goldeneFarbe ist echt - der Chedi ist über und über mit Blattgold überzogen und die fein durchbrochenen Ringe um seine Spitze herum sind sogar aus massivem Gold.  (Die beringte Spitze und auch die durchbrochenen Metallschirme,die nicht nur in Wat Phra That Haripunchai neben dem Chedi stehen, sindübrigens typisch für den birmanischen Stil).

Ganz in der Nähe des Chedis steht ein Viharn mit bemerkenswert schönen Eingangsportalen. Zur Linken dieses Viharns befindet sich ein dunkelroter Turm, der einen riesigen Bronzegong enthält.Er wird oft als der größte Bronzegong der Welt bezeichnet(hat aber einen ernstzunehmenden Rivalen im "Mond von Pejeng" im Tempel Pura Pentaran Sasih auf Bali). Auf dem Tempelgelände befinden sich unter anderem auch noch ein besonders schöner Bot (Ordinationshalle),der aber leider meistens geschlossen ist. Interessant sind auch die kleine Ho Trai (Bibliothek) und die Opferschreine, an deren die Gläubigen Weihrauch anzünden und Blumenspenden niederlegen.  Es gibt auch einen kleineren, pyramidenartigen Chedi.
 

Wat Phra That Haripunchai
Wat Phra That Haripunchai

Wenn Sie sicher sind, daß Sie alles gründlich in Augenschein genommen haben, können Sie den Tempel durch das Osttorverlassen und nach dem Überqueren der Straße und einer Fußgängerbrücke über den Fluß in Wat Prayoon sein. Wat  Prayoonist ebenfalls ein sehr alter´Tempel. Am interessantesten ist wieder der Chedi - dieser hier ist nicht glockenförmig, sondern hat einen quadratischen Grundriß und eine goldene, mit Filigranringen verzierte Spitze. In jeder Wand des Chedi ist eine Nische ausgespart, in der sich eine goldene stehende Buddhafigur befindet.

Der dritte interessante Tempel in Lamphun ist Wat Chamathevi (auch Wat Kukut genannt). Er wurde nach einer legendären Mon Königin benannt, die aus unbekannten Gründen aus Lopburi, der alten Hauptstadt der Mon im Menam-Delta im Süden Thailands, nach Nordthailand zog, um eine neue Stadt zu gründen. Als sie am Kwang-Fluß ankam, beschloß sie, ihre neue Wohnstätte dort zu errichten. Die Stadt wurde Haripunchai genannt und heißt heute Lamphun.

Der Mon Chedi in Wat Chamathevi

Sie finden Wat Chamathevi relativ leicht,wenn Sie von Wat Prayoon nach Wat Phra That Haripunchai zurückkehrenund den Tempel diesmal durch das Westtor verlassen (das Tor führtzur Hauptstraße). Dann gehen Sie nach links bis zur Ecke, überqueren die Straße und nehmen entweder ein Tuk-Tuk oder ein Samlor (Fahrradrikscha)oder laufen 1 km in westliche Richtung. Dort finden Sie Wat Chamathevi (auf dem Weg kommen Sie am National Museum von Lamphun vorbei, das interessante Bronzestatuten und Stuck-, und Terrakottaarbeiten aus der Mon-Zeit ausstellt). 
Das Paradestück von Wat Chamathevi ist der gestufte pyramidenförmige Mon Chedi. In den Wänden sind überall Nischen ausgespart, in denen wunderschöne kleine Buddhas aus Stuck stehen. Schauen Sie sich besonders die Gesichter der Statuen einmal genau an, sie sind gute Beispiele für den charakteristischen Mon-Gesichtsschnitt.

Inhalte - Gehen Sie zu:


Reisetips


Sehenswürdigkeiten & Ausflüge


Unsere Thailand-Reiseführer

INM Volltextsuche!

Geben Sie Ihren Suchbegriff ein und klicken Sie auf "Start"

Weitere Thailandinfos



Designed, Created, and Administered by INM InterNet Marketing Agency. Copyright Photos, Text, and Design 1997 - 2007. All Rights Reserved. Bitte lesen Sie unsere  Copyright Notice  und unsere Rechtlichen Hinweise ! Webmaster
Zuletzt geändert 10.02.2007